Mittwoch, 17. Januar 2018

Stehst Du zu Deiner einzigartigen, brillanten Kraft?



Den Jahresbeginn nutzen viele Menschen als Neubeginn, d. h. dafür, altes hinter sich zu lassen, Gewohnheiten abzulegen und neues auszuprobieren oder mit Disziplin zu verfolgen. Wie wäre es da, in die Liste der Vorhaben für das neue Jahr folgendes mit aufzunehmen und sogar an die erste Stelle zu setzen: Die eigene Größe zur Entfaltung bringen und in jeder Hinsicht leben und strahlen lassen!

Hast Du Dir einmal bewusst die Frage gestellt, ob und inwieweit Du Deine einzigartige, innewohnende Kraft tatsächlich lebst? Wo stehst Du hinter Deinem Potential und Deinen Talenten zurück, weil Du Dich nicht traust? Die eigene Größe und Kraft wirklich zu leben, ist oftmals unsere größte Angst. Der Text von Marianne Williamson aus dem Buch "A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles", der auch von Nelson Mandela bei in seiner Antrittsrede 1994 zitiert wurde, bringt es auf den Punkt:

„Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere größte Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt. Wir fragen uns selbst, „Wer bin ich, dass ich brillant, prachtvoll, talentiert und sagenhaft bin?“ Tatsächlich, wer bist du, es nicht zu sein? (…)

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. (…) Indem wir unser eigenes Licht leuchten lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Indem wir uns von unserer eigenen Angst befreien, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“  

Die Angst, die Dich abhält, kraftvoll zu sein, ist möglicherweise die Angst, dass andere ein Problem haben könnten, wenn Du Deine Größe und Dein Talent in die Welt bringst. Es könnte die Angst sein, als verrückt oder komisch erklärt zu werden, als Konkurrenz gesehen und möglicherweise bekämpft, missachtet oder ausgegrenzt zu werden. Wie Du die Angst auch beschreiben würdest, es ist - wenn Du diese Angst bis zum Ursprung zurück verfolgst - letztendlich jedes Mal die Angst vor dem Tod. Ausgegrenzt oder ignoriert zu werden kann sich anfühlen, als würde ein Teil von Dir sterben. Daher ist es hilfreich, eine neue Perspektive in Bezug auf die Angst einzunehmen, wenn Du Deine Größe und Deine Brillanz in die Welt bringen möchtest. Lass uns dazu ein Experiment machen.

Experiment 1: Was bedeutet Angst für Dich?
Bevor Du eine neue Perspektive in Bezug auf Angst einnehmen kannst, ist es hilfreich zunächst einmal zu schauen, welche bisherige Definition von Angst Du in Dir trägst? Wenn Du den Satz „Angst ist …“ vervollständigen müsstest, wie würde er lauten? Möglicherweise hast Du in Dir eine verknüpfte Definition von „Angst ist…“

  • gefährlich
  • unangenehm
  • zu vermeiden
  • Terror
  • panisch
  • blockierend
  • nicht zielführend
  • unprofessionell
  • schwach
etc.

Schreibe diese Definition einmal auf. Solch eine Definition von Angst zu haben, ist nicht verwunderlich, denn wir lernen nichts über Angst bzw. Gefühle im Allgemeinen. Stattdessen wachsen wir in der modernen Gesellschaft mit der Haltung auf, dass Angst – wie andere Gefühle auch – nicht in Ordnung und auf jeden Fall zu vermeiden ist.

Um jedoch Dein Talent, Deine Brillanz, Dein Licht in die Welt zu bringen, ist es entscheidend, dass Du mit der Angst vertraut wirst und sie als wertvolle Informations- und Energiequelle nutzt. Um die Angst verantwortlich in Deinem Leben nutzen zu können, ist es daher notwendig, in einem ersten Schritt die bisherige Definition zu ändern.

Experiment 2: Eine neue Definition von  Angst
Um Deine innewohnende Kraft  und Brillanz wirklich in die Welt bringen zu können, brauchst Du eine neue Sichtweise auf Angst, die zum einen neutral und gleichzeitig kraftvoll ist. Wie könnte eine neue Deklaration lauten?

Möglicherweise gehen Dir jetzt Sätze durch den Kopf wie „Angst ist positiv“ oder „Angst ist nützlich“ oder „Angst ist nicht schlimm“. Die Krux bei dieser Art neuen Definition ist, dass Du – wie bei der alten Definition auch – eine Wertung verknüpfst, die auf Dauer nicht hilfreich ist. War vorher die übergreifende Definition „Angst ist schlecht“ so würde einer der geraden genannten Sätze übergreifend deklarieren „Angst ist gut“. Es geht jedoch nicht um gut oder schlecht, richtig oder falsch. Es geht darum, dass Angst eine neutrale Energie und Information ist, die Dir dient. Ziehe daher einmal folgende neutrale Definition in Betracht: 

Angst ist Angst!

Lass das einmal sacken: Angst ist Angst. Nur das. Angst ist weder gefährlich, noch panisch, noch blockierend. Angst ist Angst. Eine komplett neutrale Definition. Wir haben dieses Gefühl nicht umsonst, es ist kein Designfehler des Universums. Die Angst leitet uns im Leben und wir brauchen sie. Angst ist Angst! Lass diese neue Definition einmal ganz in Deine Zellen sinken. Diese Definition ermöglicht Dir, Angst überhaupt wieder bewusst in Deinem Leben zu fühlen und zu nutzen.

Mit dieser neuen Definition kann Angst Dir als neutrale Energie und Information dienen. Wenn das Gefühl der Angst Dir als neutrale Energie und Information zur Verfügung steht, was könntest Du dann damit tun? Nun Du könntest:


·         wach und präsent sein
·         kreativ sein
·         in unbekannte Gebiete gehen
·         neue Projekte starten
·         im Nichtwissen stehen
·         Losgehen, bevor Du weißt, wie es geht
·         improvisieren
·         ungeahnte Kräfte freisetzen
·         eine neue Richtung einschlagen, obwohl alle um Dich herum das Gewohnte machen
·         etc.



Ja, es kann sich beängstigend anfühlen, Deine volle Größe zu leben und inspirierende Projekte ins Leben zu rufen und scheinbar unmögliche Dinge zu vollbringen. Die Angst ist das entscheidende Gefühl, das alle großen Pioniere, Forscher, Regel-Brecher, Piraten, Magiere und Evolutionäre genutzt haben. Sie haben die Angst genutzt, um in unbekanntes Gebiet zu gehen und Dinge zu vollbringen, die vor ihnen noch niemand vollbracht hatte. Sie hatten den Mut, sich auf den Weg zu machen und sich von der Angst als neutrale Energie und Information leiten zu lassen.

Auch die anderen Gefühle Wut, Traurigkeit und Freude sind absolut notwendig, um Deine Größe in die Welt zu bringen, doch heute ist die entscheidende Frage, ob Du Deine Angst nutzen kannst, um zu beginnen, ohne zu wissen, wie es geht.
In dieser Zeit schneller Veränderung, in der die Erde bedroht ist, braucht es keine erfolgreichen Menschen im alten Sinne mehr, sondern Menschen, die bereit sind, Ihr Talent, Ihre Größe, Ihre Brillanz und Ihr Licht in die Welt zu bringen. Oder  wie der Dalai Lama sagt:  
„Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten. Er braucht Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten. Diese Qualitäten haben wenig mit der Art Erfolg zu tun, die in unseren Kulturen verbreitet ist.“

Jeder einzelne von uns wird in seiner vollen Größe und Kraft gebraucht. Du wirst gebraucht! Und wenn irgendjemand ein Problem damit hat, dass Du kraftvoll bist, wessen Problem ist es dann? Richtig, das Problem der anderen Person. Lass sie ihr Problem haben. Es geht darum, dass Du strahlst. Bist Du bereit, das zu leben?

Herzlich strahlende Grüße,
Nicola Nagel


P. S. Inspirierende Fertigkeiten, um Deine Größe und Kraft zu entfalten und in die Welt zu bringen kannst Du in den sogenannten Expand The Box Trainings und Possibility Laboratorien erlernen und erfahren. Ein echtes Erlebnis! Mehr dazu findest Du auf www.viva-essenza.com



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Mittwoch, 13. Dezember 2017

NEW WORK: 30 Be-SINN-liche Fragen zum Jahreswechsel.



Das Ende des Jahres bzw. der Jahreswechsel ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnung. Eine Zeit, in der alles einmal zur Ruhe kommt, es möglich ist, sich Gedanken für das Neue Jahr zu machen, einige Vorhaben zu planen und und sich eventuell neu auszurichten. Viele Menschen fassen Vorsätze für das Neue Jahr gerne im persönlichen Bereich, sei es mehr Sport, weniger Essen, aufhören zu Rauchen, etc. Viel entscheidender könnte es allerdings sein, dass Du Dir einige interessante be-SINN-liche Fragen hinsichtlich Deiner Arbeit und Deinem Wirken hier auf der Erde stellst und diesbezüglich einmal Vorsätze für das Neue Jahr fasst. Warum? Nun die meisten Menschen arbeiten in Firmen, tauschen ihre kostbare Lebenszeit gegen Geld und machen einen Job, der sie nicht erfüllt. Stattdessen hoffen sie jeden Tag darauf, dass selbiger um ist und sie die Firma endlich wieder verlassen können, denn – wie einmal ein Mitarbeiter eines mittelständigen Unternehmens treffend formulierte – „das Leben beginnt erst nach Feierabend“. Die Frage ist, ob das tatsächlich so sein muss und Du Dich damit zufrieden gibst, oder Du mehr Sinnhaftigkeit im Job und damit in Deinem Leben haben möchtest.

Es könnte daher sehr sinnvoll sein, dass Du Dir einige gefährliche Fragen stellst und diese aufrichtig, mit radikaler Ehrlichkeit beantwortest, um in der Firma, in der Du arbeitest, eine neue, sinnhaftere Art des Arbeitens für Dich und andere zu ermöglichen.

Hier sind 30 be-SINN-liche, zum Teil etwas gefährliche Fragen zum Jahreswechsel:

  1. Wie erfüllt bist Du in Deinem aktuellen Job?

  1. Machst Du Deinen Job,
    1. weil Du ihn liebst und er Dich inspiriert? oder
    2. weil er Geld einbringt?

  1. Wie wichtig ist Dir Geld?
  2. In welchem Maße hängt Dein Glück tatsächlich vom Geld ab?

  1. Wie wichtig ist Dir Macht/Karriere im Vergleich zu Deinem Wohlbefinden?

  1. Wie hoch ist der Druck in Deinem Job? Wie ist es für Dich, dem Druck Stand halten zu müssen?

  1. Wie sieht es mit Deiner Work-Life-Balance aus?
    1. Ist sie für Dich stimmig?
    2. Welches Verhältnis würdest Du Dir wünschen?

  1. Wie viel Energie hast Du am Nachmittag/Abend noch, wenn Du Deinen Arbeitsplatz verlässt?
  2. Wie wäre es für Dich, einen Job zu machen, der Dir mehr Energie gibt, als entzieht?

  1. Wie authentisch und herzlich ist das Miteinander in Deiner Firma?
    1. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Deinen Kollegen?
    2. In welchem Maße kannst Du Dich authentisch mitteilen?

  1. In welchem Maße werden Deine Seins-Qualitäten (also, was Dich tatsächlich ausmacht) in der Firma wertgeschätzt (und zwar nicht in Form von Gehalt, Boni oder Firmenwagen!)?

  1. Inwieweit fühlst Du Dich von Deinem Chef und Deinen Kollegen gesehen und ernst genommen?

  1. Wann hattest Du das letzte Mal so richtig Spaß in der Firma? Wie oft passiert das?

  1. Was würdest Du Dir von der Zusammenarbeit wünschen, was Du bisher vermisst?

  1. Welche Art von Chef hast Du?
    1. Einen Chef, der Dich und Deine Kollegen ermächtigt und selbst entscheiden lässt, oder
    2. Einen Chef, der die Mitarbeiter klein macht, verängstigt und manipuliert?

  1. Falls Du einen Chef hast, der in die vorherige Kategorie b) fällt,
    1. wie kannst Du es zulassen, dass Dich jemand klein macht und manipuliert? bzw.
    2. wie kannst Du es mit Deinem Gewissen vereinbaren, nichts zu sagen, wenn Dein Chef Kollegen offensichtlich erniedrigt und klein hält?

  1. In welchem Maße stehst Du für Dich selbst und Deine persönlichen Werte ein?

  1. Inwieweit bist Du in der Lage Grenzen gegenüber Kollegen und Vorgesetzen zu setzen und Dich nicht manipulieren zu lassen?

  1. Was sind Deine wahren Talente?

  1. Was begeistert oder inspiriert Dich?

  1. In welchem Maße konntest Du diese Talente bisher in Deinem Job zum Einsatz bringen?

  1. Welche Talente schlummern in Dir, die bisher in Deinem Job nicht zur Geltung kommen konnten?

  1. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest Du dann am liebsten tun?
    1. Was würdest Du konkret auf der Welt bewirken wollen?
    2. Mit wem?
    3. Und warum?

  1. Für welche Prinzipien einer Firma würde es sich für Dich morgens wirklich lohnen, aufzustehen?

  1. Welche Vision hast Du für
    1. die Firma in der Du arbeitest?
    2. für das Miteinander/die Zusammenarbeit in der Firma?
    3. für die Entwicklung Deines Jobs?

  1. Wenn Du einen Zauberstab hättest, was wäre ein konkreter Punkt, der Dich an Deinem aktuellen Arbeitsplatz massiv stört und den Du sofort ändern würdest?

  1. Wie kannst Du diesen tatsächlich verändern bzw. die Initiative ergreifen, damit er sich verändern kann?

  1. Wenn es keine Beschränkungen und keine Bedingungen gäbe, wie sähe für Dich dein idealer Arbeitstag aus? (Würdest Du beispielsweise erfüllt und genährt am Abend nach Hause kommen? Was hättest Du den ganzen Tag über bewirkt? Sei präzise!)

  1. Bist Du bereit, diese Vision Realität werden zu lassen?

  1. Für welche Veränderung übernimmst Du konkret Verantwortung?


Die New Work Bewegung die seit ein paar Jahren immer mehr Fahrt aufnimmt, zeigt eindeutig, dass sich an der Art, wie in Firmen gearbeitet wird, etwas ändern muss. Oftmals werden noch Stimmen laut, die sagen: „Ja, ich alleine kann ja nichts ändern“. Eine sehr bequeme Aussage, die es dem jeweiligen Mitarbeiter ermöglicht, „Opfer der Umstände“ zu bleiben und nicht in Aktion treten zu müssen. Wie oft hört man in Firmen, dass sich über den Chef, den Vorstand oder die Kollegen beklagt wird. Jammern, sich beklagen, oder andere zu beschuldigen sind Teil des beliebtesten Spiels auf unserem Planeten und ganz besonders in Firmen: das Niedere Drama (das sog. Täter-Retter-Opfer Spiel). Der Vorteil eines „Opfers der Umstände“ ist, dass es keine Verantwortung übernehmen muss, möglicherweise Mitleid und Aufmerksamkeit bekommt und sich vor allem irgendwann rächen darf. Nur ändern tut sich an der eigentlichen Situation nichts. Um einen erfüllten Job und ein erfülltes Miteinander mit den Kollegen in der Firma zu erleben, ist es notwendig, dass Du selbst auch Verantwortung dafür übernimmst.

Dabei kann es hilfreich sein, eine neue Sichtweise in Bezug auf das Thema Verantwortung anzunehmen. Verantwortung ist das persönliche Interesse und die Bereitschaft, die Quelle für die notwendigen Ergebnisse zu sein. Wenn Du all Deine Widerstände, Gründe und Ausreden überwunden hast, verbleibt lediglich persönliches Interesse. Das eröffnet ein völlig neues Spiel, genannt erwachsene Verantwortung.

Verantwortung - Alte Sicht
Verantwortung - Neue Sicht
Bei Verantwortung geht es um das, was in der Vergangenheit passiert ist
Verantwortung geschieht hier und jetzt in der Gegenwart
Es ist meine Schuld. Ich bin schuldig. Ich muss die Schuld auf mich nehmen
Ich besitze sie. Sie ist meine Verpflichtung
Es ist eine schwere Last
Ich kann sie reiten, spielen, fliegen
Ich bin das Opfer und der Sündenbock
Sie ist eine Gelegenheit, meinen Interessen zu dienen. Sie ist eine Belohnung
Ich hätte es vermeiden sollen
Ich stehe am Ursprungspunkt
Es wird Konsequenzen haben. Ich werde zur Rechenschaft gezogen werden. Ich werde bestraft werden
Ich kann authentisch kreieren. Ich bin aktiv  Ich erzeuge Ergebnisse
Es ist Druck
Ich habe die Freiheit zu wählen
Ich mache mir Vorwürfe, ich bereue es
Ich bringe Sorgfalt zum Ausdruck
Andere lassen mich im Stich
Desillusionierung eröffnet neue Möglichkeiten. Ich lerne
Ich habe Angst zu versagen
Ich diene etwas Größerem als mir selbst. Ich werde gut gebraucht
Ich fühle mich überwältigt
Es ist ein Austausch
Ich werde angeklagt
Ich besitze die Macht zu deklarieren, wie es ist

Für welche Art von Veränderung übernimmst Du in Deinem Job im Neuen Jahr Verantwortung, damit die Arbeitswelt wieder menschlicher wird und Du Erfüllung auch im Job findest?

Herzliche be-SINN-liche Grüße,
Nicola Nagel



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