Dienstag, 15. Januar 2019

Tanzt Du im Feuer das Wunder des Lebens?


Kürzlich viel mir ein Zettel mit einer indianischen Weisheit wieder in die Hände, die folgendes sagt:
Tanze im Feuer das Wunder des Lebens!
Fließe mit dem Wasser in die Tiefe der Träume!
Atme im Wind die Weite des Himmels!
Wachse in die Erde zum Quell Deiner Kräfte!

Eine sehr kraftvolle Weisheit, die jedoch in der modernen, schnelllebigen Gesellschafte nur wenige Menschen wirklich konsequent zu beherzigen scheinen. Für solche Weisheiten ist in der Regel keine Zeit. Einige lesen sie vielleicht interessiert, verstehen die Weisheit mit dem Verstand, um sie anschließend direkt in die gedanklichen Schublade „verstanden“ zu stecken, wo sie wieder in Vergessenheit gerät, ohne wirklich Beachtung gefunden zu haben.

Doch wie wäre es, wenn Du diese indianische Weisheit für dieses frische Neue Jahr zu Deinem Motto machst und tatsächlich lebst? Um das tun zu können, ist zuvor die Beantwortung zwei ganz anderer Fragen hilfreich:

·         Wieso rennst Du manchmal (oder öfter) durchs Leben und bist gehetzt oder gestresst?
·         Wann hörst Du auf zu überleben und beginnst zu leben?

Die Krux an der Sache ist, dass der Stress und die Alltagshektik selbstgemacht sind. Kennst Du das: Du meinst, Du müsstest dieses und jenes noch unbedingt schnell erledigen, besorgen oder lösen, bevor Du Dich wirklich entspannen kannst? Warum tust Du das?

Das ständige Tun scheint bei den meisten Menschen wie ein Virus zu sein. Und glaube mir, ich kenne diesen Virus sehr gut. Ich hatte jahrelang wirklich Mühe, tagsüber einfach einmal eine Pause zu machen. Es ist ein Virus einer patriarchischen Gesellschaft, die auf Leistung gedrillt ist. Viele von uns haben das Virus, ständig etwas leisten zu müssen, unbewusst tief in den Zellen sitzen. Wenn Du beispielsweise einfach gemütlich im Park sitzt und die Bäume anschaust, dann leistest Du nichts. Womöglich wirst Du sogar noch gefragt, ob Du nichts zu tun hast oder schon wieder Urlaub hast. Ein fataler Glaubenssatz, der damit einhergeht ist, dass Du nur Anerkennung bekommst, wenn Du etwas leistest und Geld verdienst. „Von nichts kommt nichts!“, heißt ein Sprichwort. Wenn Du gestresst bist, musst Du demnach wirklich viel leisten und scheinbar wichtig sein (z. B. für Deine Firma). Ergo bekommst entsprechend Bewunderung von anderen. Und nur wenn Du krank wirst, hast Du das Recht, eine Pause zu machen. Das sind nur einige wenige der unausgesprochenen Virus-Aspekte und Glaubenssätze. Der Fokus liegt auf dem Tun und Haben. Es geht um materielles und monetäres Wachstum. Wir versuchen das Tun und das Haben zu vermehren und wachsen zu lassen, anstatt unser Sein wachsen zu lassen.

Merkst Du, welche Kluft zwischen der indianischen Weisheit und den Glaubenssätzen der modernen Gesellschaft klafft? Diese beiden scheinen sich nicht wirklich vereinen zu lassen.

Und doch ist es möglich! Es ist möglich, dass Du im Feuer das Wunder des Lebens tanzt und in die Erde zum Quell Deiner Kräfte wächst, sobald Du Dir Deine Kraft zurück holst und aufhörst, Dich im Außen zu verlieren.

Sich im Außen zu verlieren bedeutet, dass Du Deine Kraft und Autorität abgibst und nicht mehr geerdet und bei Dir bist. Du kannst Deine Kraft an Dinge, Personen, Situationen, Projekte, die Zeit, Geld, Glaubenssätze oder auch vermeintliche gesellschaftliche Regeln und Normen abgeben. Es ist daher sinnvoll, einmal für Dich zu überprüfen, wie oft pro Tag Du Deine Kraft nach außen abgibst und nicht mehr zentriert bei Dir bist. Frage Dich zum Beispiel einmal folgendes:

  • Wie oft machst Du es Deinem Partner, Deinem Chef, Deinen Kollegen, etc. recht?
  • Wie oft meinst Du, noch mehr tun bzw. leisten zu müssen?
  • Wie viele Aufgaben hast Du aus inauthentischem Pflichtbewusstsein übernommen, die Dich aber stressen anstatt inspirieren.
  • Inspiriert und erfüllt Dich Dein Job? Oder beginnt das Leben erst nach Feierabend?
  • Wie lang ist Deine To-Do Liste? Wie viele Punkte hat sie (wenn Du alles aufschreiben würdest, was Du meinst erledigen zu müssen, auch wenn es täglich wiederkehrende Aufgaben wie putzen, bügeln, die Kinder zur Schule fahren, etc. sind).
  • Wie häufig am Tag denkst Du „Ich möchte nur noch eben schnell das und jenes fertig machen, bevor ich mich in Ruhe hinsetze und einen Kaffee trinke?“
  • Machst Du Dir Sorgen, ob Du genug Geld hast bzw. wie Du mehr Geld verdienen kannst?
  • Wie oft im Monat nimmst Du Dir Zeit, um wirklich nichts zu tun?
  • Wie oft bist Du gedanklich im Morgen oder im Gestern und denkst über Eventualitäten der Zukunft nach oder darüber, was war?
  • Wie oft am Tag nimmst Du Dir Zeit, im Hier und Jetzt anzukommen und zu fühlen, was gerade in Dir los ist; was Du fühlst?

Selbst, wenn Du eine Arbeit oder ein Projekt hast, das Dich wirklich inspiriert, kann es sein, dass Du Deine Kraft abgibst. Das passiert beispielsweise dann, wenn Du vor lauter Inspiration den Moment verpasst, in dem es angesagt wäre, eine Pause zu machen. Dann gibst Du Deine Kraft an das Projekt ab. Wenn Inspiration durch Dich hindurch fließt, fließt sie. Inspiration kennt keine Zeit und keine Pausen. Deswegen ist es in dem Fall notwendig, dass Du die Pausen bewusst festlegst und nicht vor lauter Inspiration ausbrennst.

Es kann so schnell passieren, dass Du in dem „Viel zu tun“-Ding landest. Unabhängig davon, in welcher Form bzw. an wen oder was Du Deine Kraft nach außen abgibst, ist es notwendig, dass Du regelmäßig inne hältst, um bei Dir anzukommen und die indianische Weisheit mehr in Dein Leben zu integrieren. Werfe alles an Gepäck ab, was Du nicht brauchst; alles, was Dir nicht entspricht (siehe hierzu auch den Artikel von Dezember 2018 „Mit wie viel Gepäck reist Du durchs Leben“). Werde authentisch, präsent und komme im Hier und Jetzt an. Dazu sind zwei Schritte unabdingbar.

 
Schritt 1: Zentriere Dich
Der erste Schritt besteht darin, dass Du lernst, Dich wirklich zu zentrieren. Du zentrierst Dich, indem Du Deine Aufmerksamkeit nutzt und schaust, wo Dein sogenanntes, energetisches, bewegliches Seins-Zentrum ist (es hat in der Regel zunächst die Größe einer Grapefruit und wir legen es häufig in den Kopf und denken die ganze Zeit). Anschließend benutzt Du Deine Absicht, um es auf das physische Zentrum zu legen. Das physische Zentrum ist in Höhe der Gürtelschnalle, in der Körpermitte und hält unsere Balance. Wenn diese beiden Zentren aufeinander liegen, bist Du zentriert. Schau Dir beispielsweise die Grundhaltung einer Kampfsportart wie Aikido, Jiu-Jitsu oder ähnlich auf YouTube an. Wenn Du zentriert bist, kann Dich nichts umhauen. Du kannst das Zentrieren möglicherweise verstärken, wenn Du deklarierst, dass Wurzeln aus Deinen Füßen in die Erde wachsen. Im zentrierten Zustand zählt nur das Hier und Jetzt. Dein Verstand wird jetzt vielleicht nicht wissen, wie das geht. Die Einladung ist: probiere es trotzdem!

Schritt 2: Werde Dir über Deinen persönlichen Raum bewusst
Das ist etwas, das wir definitiv nicht in der Schule lernen und somit hört sich das Folgende jetzt möglicherweise etwas merkwürdig an. Jeder von uns hat eigentlich einen persönlichen, energetischen Raum um sich. Da die meisten von uns jedoch nichts darüber lernen und diesen somit nicht bewusst aufrecht erhalten, fällt der Raum in sich zusammen und ist nicht da. Die Konsequenz ist, dass Du die Energie von den Menschen, denen Du begegnest, ungeschützt abbekommst. Bist Du schon einmal durch die Innenstadt gelaufen und warst völlig erledigt, als Du wieder zuhause ankamst? Die meisten haben das wohl schon einmal erlebt. Das passiert, wenn Du Deinen persönlichen, energetischen Raum nicht deklariert hast. Sobald Du die ganze Energie abbekommst, wird es sehr schwierig, bei Dir anzukommen und zu bleiben.

Probiere einmal Folgendes: Setz Dich entspannt auf einen Stuhl. Schließe die Augen. Nun benutze zwei Finger zum Schnipsen. Schnipse einmal und deklariere damit, dass um Dich herum eine Blase ist, die Dich komplett einschließt. Du sitzt in dieser Blase. Sie ist wie eine Seifenblase im Abstand von ca. 50cm komplett um Dich herum, vorne, hinten, oben und unten. Ertaste diese Blase nun von innen mit Deinen Händen. Bewege wirklich Deine Hände an der Blasenwand entlang. Wenn Du das eine Minute gemacht hast, schnipse die Blase wieder weg und spüre den Unterschied. Dann nutze wieder Deine Absicht und schnipse die Blase wieder hin und spüre erneut den Unterschied. Mache das ein paar Mal. Dies ist möglicherweise das erste Mal, dass Du Bewusstheit über Deinen persönlichen, energetischen Raum bekommst und diesen spürst. Dann gehe einmal in die Innenstadt und deklariere ganz bewusst diesen persönlichen Raum um Dich. Halte die ganze Zeit einen Teil Deiner Aufmerksamkeit darauf gerichtet, damit er bestehen bleibt. Nimm den Unterschied wahr.

Wenn Du mehr und mehr zentriert bist, im Sein und im Hier und Jetzt ankommst, Dir ausgiebige Pausen gönnst, in denen alles sacken kann, dann kann in Dir Ruhe einkehren. Dann kannst Du Erlebtes integrieren, Dinge verabschieden, Klarheit darüber bekommen, was wirklich Dir entspricht und Neues entstehen lassen.

Stress ist selbst gemacht. Wenn Du gestresst und gehetzt bist, bist Du gefangen in Deinen eigenen Gedanken und Glaubenssätzen und im Tun und Handeln. Doch was, wenn Du nicht Deine Gedanken bist? Was, wenn Du ausbrechen kannst aus dem intellektuellen Gefängnis? Was, wenn Du nicht Dein Tun und Haben bist?

Jeder Mensch hat ein Sein. Das Sein ist gekennzeichnet durch Qualitäten, die Dich in Deiner Essenz ausmachen und die beschreiben, wie Du bist. Vielleicht bist Du offen, klar, kreativ, wie ein leuchtender Stern, aufmerksam, feinspürig, humorvoll, etc. Wie wäre es, wenn Du den Fokus abziehst vom Tun und mehr auf Dein Sein richtest?

Vielleicht fragst Du jetzt „Ja alles schön, aber wie soll ich das machen? Wie geht das?“ Zieh einmal in Betracht, dass die Antwort auf die Frage „Wie?“ ganz einfach „Ja!“ lautet. Fange einfach an! (zum Beispiel mit den beiden oben beschriebenen Schritten).

Die wirklich interessante Frage lautet nicht „Wie?“ sondern vielmehr: „Wann entscheidest Du Dich bewusst und aufrichtig aus ganzem Herzen dafür,

im Feuer das Wunder des Lebens zu tanzen,
mit dem Wasser in die Tiefe der Träume zu fließen,
im Wind die Weite des Himmels zu atmen,
in die Erde zum Quell Deiner Kräfte zu wachsen?“

Achte auf Dich! Es ist Deine einzigartige, kostbare Lebenszeit!

Herzliche Grüße, 
Nicola


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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Mit wie viel Gepäck reist Du durchs Leben? Mache den 4-Körper-Gepäck-Check!


Hast Du Dich schon einmal gefragt, mit wie viel Gepäck Du durch das Leben reist? Viele Menschen häufen mehr und mehr Gepäck an, ohne sich die Zeit zu nehmen, zwischendurch einmal eine Bestandsaufnahme zu machen und möglicherweise auszumisten; und damit ist nicht nur das physische Ausmisten gemeint. Das Jahresende bietet dazu eine gute Gelegenheit, denn es ist für viele Menschen auch eine Zeit, Rückschau auf das Jahr zu halten. Wie wäre es, wenn Du Dir daher jetzt einmal Zeit nimmst, einen 4-Körper-Gepäck-Check zu machen, um dann mit leichterem Gepäck in das Neue Jahr zu starten?

Der 4-Körper-Gepäck-Check
Zieh einmal in Betracht, dass Du nicht nur einen physischen Körper hast (bestehend aus Knochen, Muskeln, Organen, Sinnen), sondern zudem einen intellektuellen Körper (der Verstand mit seinen Gedanken, Geschichten und Meinungen), einen emotionalen Körper (das emotionale Herz, das Gefühle wie Wut, Freude, Traurigkeit und Angst fühlt), sowie einen sogenannten energetischen Körper (das Sein, das Präsenz und Vision hat). In jedem dieser 4 Körper kannst Du immenses Gepäck ansammeln. Im Folgenden kannst Du anhand einiger Punkte überprüfen, wie viel Gepäck Du insgesamt bereits gesammelt hast.

Mache Dir bitte bewusst, dass es sich nicht um eine Bewertung Deines Lebens handelt, es geht einfach nur darum, herauszufinden, wie viel Gepäck Du gesammelt hast. Die Einladung an Dich ist, die Fragen radikal ehrlich zu beantworten, ohne Dich dafür selbst zu hassen oder zu bestrafen. Sie es wohlwollend, nicht urteilend. So ist es einfach.
  

PHYSISCHES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Welche Süchte hast Du, die Deinem physischen Körper nicht gut tun (inklusive Deinem Nervensystem)?
o Fast/Junk Food
o Rauchen
o regelmäßiger Alkoholkonsum
o sonstige Drogen
o ständige Hintergrundgeräusche (Musik, Radio, etc.)
o sonstige Süchte

10
10
10

10
10


jew.10
Wie oft pro Woche isst Du gespritztes Gemüse/Obst aus dem normalen Supermarkt?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 5-10 Mal
o mehr als 10 Mal

0
1
2
3
 Wie oft pro Monat bist Du gestresst?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 5-10 Mal
o mehr als 10 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche nimmst Du eine oder mehrere Mahlzeiten auf die Schnelle zu, weil Du meinst, nicht so viel Zeit zu haben.
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-5 Mal
o mehr als 5 Mal

0
1
2
3

Wie oft pro Woche isst Du über Deinen Hunger hinaus? (D. h. eigentlich bist Du schon satt, aber weil es so gut schmeckt, isst Du weiter)

o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-5 Mal
o mehr als 5 Mal

0
1
2
3

Wie viele Kleidungsstücke besitzt Du, die Du länger als 1 Jahr nicht angehabt hast?
o keins
o 1-3
o 3-6
o mehr als 6

0
1
2
3

Wie viele Staubfänger (d. h. vermeintliche, unnütze Dekorationsstücke) hast Du in Deinem zuhause), die einfach nur rumstehen, aber keinen Wert für Dich haben?
o keins
o 1-5
o 5-10
o mehr als 10

0
1
2
3

Wie viel Zeug sammelst Du in Deinem Keller oder Deiner Wohnung, das eigentlich längst ausgemistet und zum Wertstoffhof gebracht werden sollte.
o gar nichts
o wenig (ca. 1 Umzugskarton voll)
o mittelmäßig viel (ca. 2 Umzugskartons voll)
o viel (mehr als 2 Umzugskartons voll)

0
1

2

3
Wie viele Minuten pro Woche setzt Du Dich Umwelteinflüssen aus, die Dir nicht gut tun? (z. B. viel Lärm, Autoabgase, Elektrosmog, Smog in der Stadt, WLAN Strahlung in Deiner Wohnung, etc.)
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

0
1
2
3

Wie oft pro Woche machst Du Sport, um Deinen physischen Körper fit zu halten (und zwar ohne Extrem-Sport zu machen)?
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o 60–180 Minuten

3
2
1
0

Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in physischer Intimität (gemeinsam kochen, spazieren gehen, Sport machen, Euch umarmen, küssen, Sex, etc.)?

o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0


 

INTELLEKTUELLES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag checkst Du Dein Handy? (auf neue Anrufe, SMS, WhatsApp Nachrichten, Posts auf Facebook, Twitter & Co, Statusmeldungen Deiner Freunde, etc.)
o gar nicht
o 1-10 Mal
o 10-20 Mal
o mehr als 30 Mal
0
1
2
3
Wie oft pro Woche schaust Du Fernsehen und/oder surfst im Internet?
o gar nicht
o 1-2 Stunden
o 2-5 Stunden
o mehr als 5 Std.
0
1
2
3
Wie oft pro Woche machst Du Dir Gedanken/Sorgen über die Zukunft?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Tag hängst Du mit Deinen Gedanken in der Vergangenheit?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Tag führst Du oberflächliche Gespräche, die Dich nicht nähren?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche zerbrichst Du Dir den Kopf über etwas, das Du nicht verstehst oder von dem Du nicht weißt, wie es geht, anstatt jemanden um Hilfe zu bitten?

o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-4 Mal
o mehr als 4 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche übernimmst Du das Problem von anderen Personen (Deinem Partner, Deinen Eltern, Deinen Kollegen, Deinen Freunden, etc.) zu Deinem eigenen und meinst eine Lösung für deren Problem finden zu müssen? (Sei radikal ehrlich, vor allem wenn Du einen Partner hast. Es kann auch etwas kleines sein, z. B. hat Dein Partner das Problem, dass er den Autoschlüssel verlegt hat. Suchst Du automatisch mit, obwohl er Dich nicht gebeten hat?)

o gar nicht
o 1-5 Mal
o 5-7 Mal
o mehr als 7 Mal
0
1
2
3

Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in intellektueller Intimität (Euch austauschen, philosophieren, ins Theater/Museum gehen, gemeinsam einen Artikel lesen, einander Geschichten erzählen, dem anderen ein Buch vorlesen, gemeinsam Pläne schmieden, etc.)
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0


 
EMOTIONALES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag bist Du im niederen Drama? (Täter-Retter-Opfer Dynamik)
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Tag reagierst Du emotional, weil Dein Partner oder eine andere Person einen roten Knopf bei Dir drückt?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2 Mal
o mehr als 2 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche setzt Du Dich privat Menschen/Situationen aus, die Dir auf der Gefühlsebene nicht gut tun, weil die Personen beispielsweise ihre Gefühle unbewusst und unverantwortlich nutzen und Dich versuchen niederzumachen, oder ähnliches?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie viele Beziehungen/Situationen belasten Dich im Job, bei denen Du immer noch ein Lächeln aufsetzt, obwohl Dir schon lange nicht mehr nach Lachen zumute ist?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche müsstest Du eigentlich Deine Wut nutzen, um Dich bewusst abzugrenzen und Klarheit zu schaffen, tust es aber nicht?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft am Tag nutzt Du bewusst Deine Traurigkeit, um authentisch in Kontakt zu gehen und eine Herz-zu-Herz Verbindung zu anderen Menschen zu ermöglichen?

o gar nicht
o 1-3 Mal
o 4-6 Mal
o mehr als 6 Mal

3
2
1
0

Wie viele größere, innere Blockaden sind Dir bewusst, die auf alten emotions-geladenen Erfahrungen basieren, und die Dich in Deinem Leben hindern, vorwärts zu gehen und Deiner Inspiration zu folgen? (Diese erkennst Du zum Beispiel daran, dass Du immer wieder die gleichen Muster in Deinem Leben abspulst, in Deinem Job oder Deiner Beziehung feststeckst, im Burnout landest, sich Dramen in Deinem Leben abspielen oder Du ständig Unfälle hast.)

o gar keine
o 1
o 2-3
o mehr als 3

0
1
2
3
Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in emotionaler Intimität (Eure Gefühle teilen, tiefes Zuhören ohne Diskussion, Wunden und Verletzungen offenlegen, authentisch miteinander in Kontakt sein, Wärme, Mitgefühl, Offenheit, Verletzlichkeit teilen, etc.)?
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0



ENERGETISCHES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag gibst Du Dein energetisches Zentrum ab (und damit Deine Kraft und Autorität) und verhältst Dich angepasst?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche bist Du energetisch ausgelaugt (d. h. hast keine Energie mehr. Das ist etwas anderes als müde sein)?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Ohne es vielleicht zu verstehen, was würdest Du intuitiv sagen: Inwieweit ist Dein energetischer persönlicher Raum (der nur mit Deiner eigenen Energie gefüllt sein sollte) mit der Energie von anderen Menschen gefüllt, die möglicherweise Deine Grenzen überschritten haben und damit in Deinen Raum eingedrungen sind?

o gar nicht
o zu 5%
o zu 10%
o mehr als 10%
0
1
2
3

Hast Du eine Vision?
o ja
o nein

0
3
Wie oft pro Tag folgst Du dem, was Dich (Dein Sein) wirklich inspiriert?
o gar nicht
o bis zu 1 Stunde
o 1-5 Stunden
o mehr als 5 Std.
3
2
1
0

Meditierst Du regelmäßig oder übst eine andere Form des stillen Sitzens aus?

o ja
o nein

0
3
Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in energetischer Intimität (gemeinsam meditieren, Rituale feiern, Euch gegenseitig wertschätzt, Euch gemeinsam in der Geschwindigkeit der Liebe bewegen, Respekt, Wachstum, Entwicklung in Eurer Beziehung erleben, etc.)

o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0

Wie oft pro Tag würdest Du sagen bist Du präsent im JETZT?
o was heißt das?
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten
3
2
1
0


Nun zähle einmal alle Punkte zusammen, die hinter der jeweiligen Antwort stehen, die Du angekreuzt hast. Im Folgenden findest Du eine kleine Auswertung. Bitte betrachte diese auch mit etwas Humor. Ich sage nicht, es IST so. Doch möglicherweise findest Du Dich in dem ein oder anderen Aspekt wieder.

0 bis 25 Punkte: Der freie Vogel
Du reist bereits mit sehr leichtem Gepäck und hast in Deinem Leben bereits schon einiges aufgeräumt (falls das notwendig war). Wann immer sich etwas nicht stimmig anfühlt, hältst Du sofort inne, um zu schauen, um was es geht. Du klärst die Dinge gerne sofort und bist kein Fan davon, sie Tage, Wochen oder Monate mit Dir herum zu schleppen. Du kannst bereits prima zwischen Gefühlen und Emotionen unterscheiden und Deine Gefühle im Alltag bewusst als Navigationssystem nutzen. Du lässt Dich nicht so schnell in niederes Drama reinziehen (Täter-Retter-Opfer Dynamik), sondern bleibst bei Dir und achtest darauf, erfüllende Beziehungen zu Deinem Partner, Freunden, Familie und Kollegen zu pflegen. Auch physisch reist Du gerne mit wenig Gepäck. Du hast keinen unnötigen Kruscht zuhause rumstehen und Dein physischer Keller, Deine Abstellkammer oder der Raum unter Deinem Bett sind auch keine Müllhalde. Stattdessen bist Du der König/die Königin des Dralas, d. h. Du erzeugst in Räumen Klarheit, Eleganz und magische Energie durch eine gewisse Ordnung (die nicht neurotisch ist).

26 bis 55 Punkte: Der Wandersmann/Die Wandersfrau
Du reist mit mittelgroßem Gepäck umher, vergleichbar mit einem Wander-Rucksack. Du kannst Dich damit im Leben zwar prima fortbewegen, doch es gibt immer wieder Momente, wo es mühsam wird. Dann kann es passieren, dass Du Dich an andere anpasst, nicht mehr komplett bei Dir bist, versuchst, es anderen Menschen Recht zu machen oder den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Ab und an reagierst Du emotional, was dazu führen kann, dass Du in solchen Momenten auch Deinen Partner/Deine Partnerin zum Schwein machst und es Dir hinterher leid tut. Manchmal kannst Du möglicherweise auch nicht gut schlafen, weil Dir so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Eventuell trinkst Du dann abends gerne ein Gläschen Rotwein, um „runter zu kommen“. Du schaffst es jedoch jedes Mal, aus diesem Modus wieder rauszukommen. Es häufen sich gelegentlich Dinge an (Post, physischer Kram, der entsorgt werden müsste, etc.). Doch dann packt es Dich irgendwann und Du räumst wieder auf, weil Du schließlich doch gerne Klarheit hast.

Mehr als 55 Punkte: Der Weihnachtsmann
Du reist mit einigem Gepäck, vergleichbar mit einem riesigen, vollen Sack, wie ihn der Weihnachtsmann hinter sich herzieht oder der unter seinem Schlitten verschwindet. Du steckst im Leben immer wieder fest und kommst nicht so vorwärts oder kannst die Dinge nicht so leicht realisieren, wie Du sie Dir vorstellst. Eventuell machst Du oft Dinge, die Dir keinen Spaß machen oder Du findest Dich viel in Situationen wieder, in denen niederes Drama stattfindet und die Dir letztendlich Energie entziehen. Du fragst Dich, wie Du da rauskommen kannst. Am liebsten würdest Du den ganzen Sack im Meer versenken und frei wie ein Vogel durch das Leben fliegen. Die gute Nachricht ist: der Vogel ist schon in Dir (sonst hättest Du jetzt diesen 4-Körper-Gepäck-Check nicht gemacht). Die Frage ist einfach nur, wann fängst Du an, wirklich auf Dich zu achten und Deiner Inspiration zu folgen? Hast Du lange genug festgesteckt? Bist Du bereit dafür Verantwortung zu übernehmen und Deine Wut zu nutzen, um Veränderung herbei zu führen?

DAS GEPÄCK-AUFRÄUMEN-EXPERIMENT
Schau Dir die Gepäck-Punkte nun noch einmal an. Bei den Gepäck-Punkten, wo Du eine Antwort zwischen 1 und 3 angekreuzt hast, nimm Dir für die kommenden 4 Wochen jeden Tag einen Punkt raus, den Du veränderst, um mit weniger Gepäck durch das Leben zu reisen.

Wenn Du beispielsweise bisher viel gespritztes Obst und Gemüse im Supermarkt gekauft hast, beginne im Bio-Markt einzukaufen.

Wenn Du viel Fernsehen, insbesondere Nachrichten und Soap Operas schaust, mache das Experiment, eine Woche lang gar kein Fernsehen zu schauen und beobachte, wie sich das auf Deinen Schlaf auswirkt.

Wenn Dir ständig Gedanken durch den Kopf gehen und Du keine Ruhe findest, versuche dem Denken eine Pause zu geben, indem Du Dich 10 Minuten pro Tag auf einen Stuhl oder ein Kissen setzt und nur auf Deinen Atem achtest. Wenn Gedanken hochkommen, beobachte es einfach und kehre dann zu Deinem Atem zurück. Verlängere diese Achtsamkeitsübung jede Woche um 5 Minuten, bis Du bei ca. 30 oder 40 Minuten angekommen bist.

Wenn Du Dich viel Situationen oder Menschen aussetzt, die Dich emotional aufwühlen, hör auf damit. Unterhalte Dich stattdessen mit Menschen, die Du schätzt und mit denen Du nährende Gespräche führen kannst.

Wenn Dir immer wieder Energie verloren geht, eliminiere die Situationen, die Dir Energie entziehen. Folge stattdessen Deiner Inspiration, die Dir Energie gibt.

Wenn Du meinst, Du hättest für all das keine Zeit, mache die Zeit dafür. Keine Zeit zu haben ist nur eine Geschichte, um unverantwortlich im alt bekannten Modus bleiben zu können und nichts verändern zu müssen.

Viele Menschen meinen oftmals, sie bräuchten noch so viel, oder müssten erst noch dieses und jenes erreichen oder erledigen, um glücklich zu sein. Doch was, wenn es den Ort des Glücks bereits in Dir gibt. Er ist möglicherweise einfach nur etwas begraben unter ein wenig physischem, intellektuellen, emotionalen und energetischen Ballast. Glück und grundlegendes Gutsein ist Dein Geburtsrecht. Schau, dass Du dieses Gepäck mehr und mehr los wirst und im Hier und Jetzt ankommst, in diesem Moment. Physisches Ausmisten kann da meist der erste, entscheidende Schritt sein.

In diesem Sinne, viel Freude beim allumfassenden Ausmisten.

Herzliche Grüße, 
Nicola 


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